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Mammographie
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Mammographie


Mit einer Röntgenuntersuchung der Brust, der Mammographie, können kleinste Veränderungen des Brustgewebes in einem Stadium erkannt werden, in dem sie noch nicht zu ertasten sind. Mit Hilfe der Mammographie lassen sich gutartige von bösartigen Veränderungen unterscheiden und Tumorerkrankungen kontrollieren. Mit der Mammographie können schon winzige Verkalkungen (Mikroverkalkungen, häufig der erste Hinweis auf Krebs) ab 0,1 Millimeter und kleinste Tumore ab einem Durchmesser von fünf Millimetern erkannt werden. Bei Tumoren dieser Größenordnung sind die Aussichten auf Heilung mit über 80 Prozent sehr gut. Ist der Tumor bösartig, sind zumeist brusterhaltende Operationen möglich. Die Mammographie ist damit jeder anderen Früherkennungsmethode weit überlegen. Die Mammographie kann Knoten in der Brust identifizieren - Jahre bevor sie groß genug sind, um ertastet werden zu können!
 

Wann ist eine Mammographie angebracht?

Mit zunehmendem Alter nimmt das Brustkrebs- Risiko zu. Daher empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Senologie folgendes:
  • Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Senologie
  • zum ersten Mal um das 35. Lebensjahr
  • ab dem 40. Lebensjahr zunächst einmal jährlich
  • ab dem 50. Lebensjahr alle zwei Jahre
Als diagnostische Mammographie wird die Untersuchung empfohlen, wenn:
  • die Patientin oder der Patient einen Knoten oder eine Verhärtung, ob schmerzhaft oder nicht, bemerken,
  • der Arzt Lymphknoten in der Achselhöhle ertastet hat,
  • das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, bei Patientin oder Patient erhöht ist.
Leider ist nicht jeder Tumor mammographisch nachweisbar: Besonders bei dichtem Brustgewebe kann es sein, dass Tumore nicht zu erkennen sind. Darum kann es ratsam sein, weitere Untersuchungsmethoden hinzuzuziehen: Kernspintomographie, Ultraschalloder oder Feinnadelpunktion.
 

Wie hoch ist die Strahlenbelastung?

Durch den technischen Fortschritt der letzten Jahre ist die Strahlendosis, die für ein gutes Mammogramm nötig ist, stetig niedriger geworden. Die Mammographiegeräte in unserer Praxis werden nach besonderen Qualitätsrichtlinien getestet. Zwar ist durch die Strahlung ein minimales Restrisiko nicht hundertprozentig auszuschließen; doch konnte in den vergangenen 25 Jahren nicht nachgewiesen werden, dass zwischen Mammographie und der Entstehung von Brustkrebs ein Zusammenhang besteht. Dagegen haben sich die Heilungschancen bei Brustkrebs im gleichen Zeitraum fast verdoppelt! Sonstige gesundheitliche Schäden und Komplikationen durch Mammographie sind ebenfalls nicht bekannt. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland.

Von 14 Frauen muss eine damit rechnen, im Laufe ihres Lebens daran zu erkranken. Zwar lässt sich Brustkrebs sehr gut behandeln, wenn er im Frühstadium erkannt wird. Aber zu wenige Frauen ergreifen diese Gelegenheit. Auch Männer können an Brustkrebs erkranken, wenn auch seltener.

Ablauf der Untersuchung

Die Patientin legt die Brust zwischen Röntgenröhre und Filmtisch, auf dem sie mit einer Kompressionsplatte vorsichtig zusammengedrückt wird. Natürlich sollte die Kompression nicht schmerzhaft sein. Sie ist jedoch für eine gute Bildqualität unerlässlich.

Wir komprimieren aber langsam, so dass Sie jederzeit „Stopp!" rufen können. Jetzt werden zwei Aufnahmen angefertigt, eine von oben und eine seitlich. Weitere Aufnahmen sind nur selten notwendig.
Anschließend tastet der Arzt die Brüste und Achselhöhlen ab; so kann er die Befunde mit dem Röntgenbild vergleichen. Auch Sie selbst sollten nach der Mammographie Ihre Brust, möglichst nach der Monatsblutung, regelmäßig abtasten.

Digitale Mammographie

Bei der konventionellen Mammographie werden spezielle hochauflösende Röntgenfilme belichtet. Im Gegensatz dazu werden bei der digitalen Mammographie, ähnlich wie bei modernen Digitalkameras, die Bildinformationen digitalisiert und gespeichert. Diese digitalen Bilder können jederzeit wieder aufgerufen und auf speziellen, hochauflösenden Monitoren betrachtet und befundet werden. Dabei werden gesetzlich festgelegte, höchste Anforderungen an das gesamte System gestellt. Die Vorteile der digitalen Mammographie sind vielfältig. Im Allgemeinen ist eine geringere Strahlenbelastung für die gleiche Bildqualität nötig. Aufgrund des höheren Kontrastumfangs sind praktisch keine Fehlbelichtungen möglich. Auch Strukturen mit sehr unterschiedlicher Dichte werden gleichmäßig hell dargestellt und sind besser beurteilbar. Die Bilder können beliebig am Computer nachverarbeitet werden. Möglich sind Kontrast- und Helligkeitsänderungen, Vergrößerungen, Drehungen und Spiegelungen. Die Bilder lassen sich auch nach Jahren problemlos aus dem Speicher abrufen und in identischer Qualität neu ausdrucken. Ein „Vergilben“ ist passé.